Culture Hacks: Virtual Check-In

Check-In. Die vermutlich simpleste Meetingmethode der Welt. Das Team trifft sich, alle Teilnehmenden beschreiben kurz, was sie derzeit bearbeiten. Einzelne Themen werden aufgegriffen und im Team besprochen. Nach ein paar Minuten ist alles vorbei. Jedes Teammitglied entscheidet selbst was er/sie teilen möchte. Tolle Maßnahme um effizient, reihum auf dem Laufenden zu bleiben.

Darüber hinaus kann ebenfalls Inhalt sein, was uns auf emotionaler Ebene beschäftigt. Denn ein Vater im Home Office, dessen 3-jähriger Sohn Zahnschmerzen hat, braucht Raum und Zeit für flexiblen Umgang mit dieser Alltagsherausforderungen.

Ziel ist es also nicht nur, sich inhaltlich auszutauschen, sondern nach Bedarf auch das WIR-Gefühl auf emotionaler Ebene zu stärken, indem wir teilhaben am Innenleben der unserer Kolleginnen und Kollegen.

Die Methode stärkt Vertrauen und Verbundenheit durch Transparenz. Grade in Zeiten, in denen wir primär virtuell zusammenarbeiten, müssen wir niederschwellige Formate schaffen, in denen wir mit wenig Zeitaufwand auf dem Laufenden bleiben können. Um uns weiterhin als Team zu unterstützen und zu fördern und unsere Teamkultur zu erhalten.

Themen?

  • Woran arbeite ich grade?
  • Wessen Unterstützung aus dem Team benötige ich?
  • Welche Themen beschäftigen mich/ möchte ich aufgreifen?
  • Welche Aufgaben möchte ich weiter vorantreiben? Wer unterstützt?
  • Wie fühle ich mich heute?
  • Was motiviert mich diese Woche?
  • Was war mein Erfolgserlebnis diese Woche/ Worauf freue ich mich besonders?
  • Wie geht es mir grade mit den aktuellen Begebenheiten (Covid, Home Office etc.)?
  • Welche Kapazitäten habe ich mich einzelnen Themen zu widmen und warum?

 

Was wird benötigt?

  • ModeratorIn (kann selbst am Check-In teilnehmen)
  • Team
  • Videokonferenz Tool
  • Commitment des beauftragten Teams
  • Transparenz und Offenheit (Coach, Coachee und Team)

 

 

Warum ist das ein Culture Hack?

1. Short: Die Dauer einer Check-In-Session liegt bei maximal 30 Minuten. Je nach Anzahl der Teammitglieder.

2. Simpel: Virtuell zusammenkommen. ModeratorIn festlegen. Reihen Redebeiträge gewährleisten.

3. Schnelle Aufdeckung von Herausforderungen und ersten Lösungswegen.

4. Erhaltung der internen Kultur und Sicherheit im Umgang mit Herausforderungen.

5. Flexibler und nachhaltiger Umgang mit Veränderungen.

 

PS: Check-Ins lassen sich sowohl virtuell als auch in Präsenz durchführen. Gerade in der aktuellen Covid-19 Zeit und bei globalen Teams, ist virtuelles Check-In ein Must-have ;)

 

Culture Hacks sind einfache Tools, Transformation und Entwicklung voranzutreiben.

 

Mehr Impulse gibt es hier: Virtual Journey

Autor

Laura Farrenkopf

Coach & Development Expert

laura.farrenkopf@be-in-touch.net

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